Wir entwickeln Software. Das ist komplex und anspruchsvoll, vergleichbar mit guter
Architektur oder gehobenen Ingenieurs-Tätigkeiten. Und nicht "mal eben" machbar.
In der Praxis zeigt sich zudem immer wieder, dass Softwareprojekte überaus häufig scheitern.
Die weitaus häufigsten Gründe dafür sind bekannt:
Um also gute Software zu entwickeln, steht am Anfang also ein gutes Konzept,
das mindestens folgende Fragen schlüssig beantwortet:
In unserem agilen Prozess (= flink, schnell, flexibel) arbeiten wir in sogenannten Iterationszyklen.
Das sind einzelne Arbeitseinheiten (typisch: 2 Wochen), zu deren Beginn wir die jeweils umzusetzenden Funktionalitäten mit unseren Auftraggebern abstimmen. Nach der Umsetzung stellen wir die Ergebnisse in Form einer lauffähigen Software zur Verfügung und besprechen diese mit dem Kunden. Dabei können nach jeder Iteration Funktionen geändert, weggelassen oder neu hinzugefügt werden.
Grund für diese Vorgehensweise ist die Erkenntnis, dass sich in Softwareprojekten die Anforderungen häufig ändern. Werden herkömmliche Projektmodelle eingesetzt (z.B. Wasserfallmodell), sind die Projektziele dann sehr schnell gefährdet.
Wir können so sehr flexibel reagieren und räumen unseren Kunden ein maximales Mitspracherecht ein.
Und: Der Projektfortschritt wird sehr schnell sichtbar, alles wird transparenter. Die Gefahr, dass etwas "aus dem Ruder" läuft, wird ganz erheblich verringert. Die Praxis zeigt zudem, dass agile Softwareentwicklung sehr häufig deutlich bessere Ergebnisse bringt. Und das ist natürlich ganz in unserem Sinne: Gute Apps!
Sehr wichtig ist dabei allerdings, dass die zugrundeliegenden Werte auch vom Auftraggeber geteilt werden.
Da unsere Arbeitsweise eine enge und regelmäßige Abstimmung voraussetzt, ist unser Wirkungsgebiet derzeit auf den Großraum Ostwestfalen rund um Bielefeld, Gütersloh, Paderborn, Detmold und Osnabrück begrenzt.
Die Konzepterstellung kann durchaus einen großen Teil des Gesamtprojektes in Anspruch nehmen und sollte nicht verkürzt oder ausgelassen werden. Hieraus ergeben sich wichtige Informationen, die in die Umsetzung einfließen müssen. Optimal ist es, im Sinne der nutzerzentrierten Gestaltung auch reale Endnutzer mit einzubeziehen, etwa in Form von Interviews oder Online-Befragungen.
Sind die Anforderungen geklärt, beginnen wir mit der Erstellung von ersten Prototypen (Mockups). Das können einfache Papier-Skizzen sein, aber auch bereits funktional weiter ausgearbeitete kleine Programme. Diese veranschaulichen die Konzeption und bilden eine gemeinsame und tragfähige Diskussionsgrundlage.
Jeder Prototyp wird anschließend zunächst intern, später auch zusammen mit dem Auftraggeber und vielleicht sogar Endnutzern bewertet (evaluiert). Funktioniert alles so, wie es soll? Ist es gut bedienbar? Gibt es Verbesserungsbedarf? Haben wir in der Konzeptionsphase etwas falsch verstanden, oder haben sich zwischenzeitlich neue Erkentnisse ergeben? Hier schließt sich der Kreis. Die nächste Konzeptionsphase beginnt, nur eben auf einem höheren Niveau.
Der Prototyp wird weiterentwickelt und wiederum überprüft - bis hin zum fertigen Programm.
Für kleine Projekte reichen meist 4-5 Iterationen aus, ein optimaler Zeitraum für jeden Durchlauf liegt bei etwa
1-4 Wochen. Auch nach der Fertigstellung eines Programmes gibt es viel zu tun: Benutzerrückmeldungen geben Hinweise auf Fehler und Verbesserungsmöglichkeiten, Anforderungen entwickeln sich weiter, neue Ideen werden geboren. All dies fließt einfach in einen weiteren Durchlauf unseres nutzerzentrierten Softwareentwicklungsmodells ein. So wird bereits gute Software sogar noch besser!
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