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Digitale Transformation

Bitte erwarten Sie keine vorgefertigte Patentlösung von uns, wie Ihr Unternehmen fit wird für die digitale Welt. Die haben wir nicht, und es kann sie auch gar nicht geben. Schließlich ist Ihr Geschäftsmodell bisher einzigartig, und soll es auch in der digitalen Zukunft bleiben, oder?

Gemeinsam finden wir jedoch Schritt für Schritt heraus, was genau für Sie passt, stimmig ist und dazu beitragen kann, auch morgen gute Geschäfte zu machen. Wir helfen Ihnen dabei mit innovativen und kreativen Methoden, fundiertem technologischen Know How und zuverlässiger Umsetzung - vom Prototyp bis hin zum marktfähigen Produkt.

Unser Verständnis

Digitalisierung ist in aller Munde - aber was ist eigentlich damit gemeint? Ist ein Unternehmen schon „transformiert“, wenn endlich die schicke neue Webseite online ist, oder nun auch auf Facebook & Twitter kommuniziert werden kann?

Nein, sicherlich nicht. Wir verstehen etwas in der folgenden Art darunter:

„Digitale Technologien im Hinblick auf übergeordnete Strategien gezielt zum Erfolg des Unternehmens einsetzen, neue Geschäftsmodelle entwickeln und Chancen erschließen.“

Mit digitalen Technologien sind natürlich im weitesten Sinne sämtliche Kanäle und Medien des Internets gemeint, weiterhin mobile Apps, Cloud-Technologien, Big Data und künstliche Intelligenz - um noch ein paar weitere Buzzwords zu nennen. Eben alles, was das Leben heute mit Hilfe von digitalen Technologien einfacher, bequemer und preiswerter machen kann.

Es geht aber keineswegs nur um „schneller, höher, weiter“, sondern vor allem auch um ein „weitgehend oder vollständig anders!“.

Zahlreiche Dienstleistungen (SEO-Optimierung, Big Data-Analysen) und damit zusammenhängende komplette Berufsbilder (App-Entwickler, Social Media Manager…) gibt es erst seit wenigen Jahren, und dies dürfte erst der Anfang sein.

Keineswegs verstehen wir also unter digitaler Transformation nur die Webseite, einen einzeln stehenden Online-Shop, die Einführung einer Buchhaltungssoftware oder eine schnelle Reaktion auf E-Mailanfragen. Das alles ist heute die absolute Basis und uns ist vollkommen unverständlich, warum es überhaupt noch Unternehmen gibt, die ohne diese auszukommen meinen. Das Internet ist kein neues Medium mehr!

Insbesondere stecken für uns im Transformations-Begriff noch eine strategische Komponente sowie eine offene und experimentierfreudige Haltung eines Unternehmers. Denn: wird der - definitiv bereits eingetroffene - Wandel insgeheim abgelehnt, kann eine wie auch immer geartete Transformation kaum gelingen.

Weitere Thesen:

  1. Sämtliche Geschäftsprozesse müssen über alle (digitalen und analogen) Kanäle aufeinander abgestimmt sein - Web, App, Social Media, Analytics. Interessen/Kunden bemerken etwaige Brüche sofort.
  2. Die digitale Ära hat nach unserer Auffassung gerade erst begonnen und wird sich exponentiell beschleunigen.
  3. Für die Unternehmensführung ist ein Umdenken und Neudenken essentiell, digitale Transformation ist potentiell auch kulturverändernd.
  4. Um überlebensfähig zu bleiben, ist es Aufgabe der Unternehmensführung, diese Entwicklungen aufzugreifen, zu adaptieren und gewinnbringend umzusetzen.
  5. Digitale Transformation ist ein kontinuierlicher Change-Prozess auf allen Unternehmensebenen. Die Unternehmensführung muss diesen ermöglichen, fördern und begleiten.

Insgesamt setzt dies ein hohes Maß an Offenheit, Neugierde und Experimentierfreudigkeit voraus und der entsprechenden Haltung in den Köpfen der Verantwortlichen. Schädlich sind hier Einstellungen wie „was soll das denn bringen?“, „Das haben wir immer schon so gemacht!“, „Innovation ja - aber bitte keine Veränderungen!“. Dann freuen sich die Marktbegleiter.

Dienstleister für digitale Transformation

Auch die Rolle von (Unternehmens-)Beratern und Dienstleistern wird sich wandeln, wir fühlen uns als Internet Agentur oder Software Entwickler bereits heute nur höchst unzureichend charakterisiert. Die althergebrachte Gewaltenteilung von Analyse - Beratung - Konzeption - Umsetzung - Betrieb erscheint viel zu schwerfällig, langwierig und mit hohen Reibungsverlusten behaftet.

Komplexe Herausforderungen können vorab oft gar nicht vollständig begriffen werden, sondern werden erst während des Tuns begreifbar und beispielsweise in Form von Protoypen im Wortsinne anfassbar. Während dieses Prozesses bildet sich ein zunehmend besseres Verständnis der Aufgabe und der möglichen Lösungen, durch fortwährendes Testen von Prototypen ergeben sich Lerneffekte und wichtige Erkenntnisse.
Ein herkömmliches Pflichtenheft ist vielfach sehr schnell überholt, wird aber nicht selten auch heute noch mit großem Aufwand umgesetzt, nur um am ursprünglichen Plan festzuhalten - in unseren Augen vergeudete Zeit und schlecht investiertes Geld.

Auch das Selbstverständnis von Technik-Dienstleistern und Software Entwicklern hat sich bereits, zumindest teilweise, geändert: Vom reinen Umsetzenden und Ausführenden weg und hin zu einem Begleiter, Lotsen und Sparringspartner auf Augenhöhe mit einer hohen und übergreifenden Digitalkompetenz.

Natürlich wird nach wie vor Software implementiert, aber dies erfolgt in agiler Projektmethodik in kurzen Iterationen. Die jeweils vorab getroffenen Grundannahmen können sehr schnell in der Realität überprüft werden: Ist eine konzipierte Funktion tatsächlich sinnvoll? Wird die App benutzt? Gibt es Feedback zur Usability? Wieviel sind Kunden bereit, dafür zu bezahlen?

Methoden wie das minimum viable product (MVP) aus der Lean-Startup-Szene sind hier sehr hilfreich, um möglichst schnell und kostengünstig herauszufinden, was wirklich funktioniert. Oder eben schnellstmöglich zu verwerfen, was nicht optimal ist, und dies laufend zu verbessern.

Und letztlich steigt so auch die Verantwortung des Dienstleisters gegenüber dem Auftraggeber und Partner. Da alle Stufen im Prozess zyklisch und gemeinsam durchlaufen werden (Konzeption, Umsetzung, Betrieb, Erfolgsmessung), kann das Scheitern eines Projektes kaum noch auf ein schlechtes Konzept und Verständnisprobleme geschoben oder gar auf andere Dienstleister abgewälzt werden.