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Stufen der digitalen Transformation

Digitalisierung ist unserer Auffassung nach ein Prozess, der mehrere Stufen durchläuft. Circa zwanzig Jahre nach Beginn der Kommerzialisierung ist das Internet definitiv kein "neues Medium" mehr, es ist im Alltag nahezu aller Menschen und somit auch der Mehrheit der Unternehmen nicht mehr wegzudenken. 

Wenn allerdings einige Unternehmen entweder keine, oder nur eine veraltete oder schlechte Internet-Präsenz haben, und es auch heute durchaus noch vorkommt, dass ein Kontakt per E-Mail nicht erwünscht wird, scheinen hier die Grundlagen noch nicht vorhanden zu sein. Wir begreifen die Digitalisierung allerdings anders und möchten Ihnen an dieser Stelle eine kurze Einschätzung ermöglichen, wie weit Ihr Unternehmen dieser Auffassung folgend bereits fortgeschritten ist.

Da sich die Technologie natürlich auch weiterhin in großen Schritten weiter entwickeln wird, kann die digitale Transformation für uns nur als fortlaufender Prozess begriffen werden. Das ist also kein Projekt, das irgendwann abgeschlossen wäre - es kommen laufend neue Herausforderungen auf Sie und Ihre Marktbegleiter zu.

In der Praxis begegnen uns häufig Unternehmen, die in folgende Stufen eingruppiert werden können.

  1. Es sind keine oder fast keine digitalen Kommunikationsmedien vorhanden (z.B. nur eine kleine Visitenkarte, auf E-Mails wird nicht zuverlässig reagiert). 
  2. Basis: Webseite mit nützlichen und aktuellen Informationen, Kommunikation via E-Mail, Integration in die Geschäftsprozesse.
  3. Kunden-Support und Social Media: Facebook, Twitter, Kommunikation via Messenger (Skype, Snapchat, Whats App etc.): Kunden, Interessenten und andere Anspruchsgruppen werden zunehmend als Kommunikationspartner auf „Augenhöhe“ behandelt. Support-Prozesse werden abgebildet, die Kundenzufriedenheit ist eher hoch.
  4. Beginnend digital: Es beginnt die Verschiebung des Geschäftsmodells hin zu digitalen Prozessen, etwa einem Onlineshop. Es gibt jedoch noch - meist historisch bedingte - „analoge“ Prozesse wie etwa ein Ladenverkauf.
  5. Überwiegend digital: Nicht-digitale Prozesse werden zunehmend zurückgedrängt und tragen immer weniger zum Gesamterfolg bei.
  6. Ausschließlich digital: Das Geschäftsmodell ist rein digital, so wird beispielsweise eine Software-Lösung ausschließlich als SaaS (Software-as-a-Service) angeboten.

Sicherlich sind die Übergänge fließend und insbesondere die Stufen 5 und 6 nicht immer trennscharf. So haben Amazons Cloud-Services in 2016 erstmalig mehr zum Erfolg beigetragen, als der „klassische“ Handel mit Büchern und Waren. Es ist allerdings kaum zu vermuten, dass dieser Geschäftsbereich deswegen aufgegeben werden wird. Google dagegen betrachten wir als rein digitales Unternehmen.